Doi Inthanon, rollend den Berg hinauf

Meine Zeit in Chiang Mai begann leider mit Schmerzen. Ich hatte mich verkühlt und es wurde so schlimm, dass ich Antibiotika und Schmerzmittel nehmen musste. Mittlerweile sind zum Glück die Schmerzen weg.

Ein paar Eindrücke von Chiang Mai habe ich trotzdem sammeln können.

Sunday Night Market, Chiang Mai
Enno ist hin und weg von dieser kleinen „Nähmaschine“

Sushi…

 

Nichts hielt mich davon ab, einen Trip auf den höchsten Berg Thailands – den Doi Inthanon mit 2’565m – zu unternehmen. Das geht ganz easy mit dem Scooter, auf diesen Berg fährt man nämlich hoch.

Von Chiang Mai sind wir losgefahren, auf der 108 und bei Chom Thong auf die 1009 abgebogen. Bis dahin ist die Schnellstrasse eher unangenehm zu fahren (ca. 50km). Man kann aber auch über kleinere Strassen fahren, dauert nur entsprechend länger.

Enno fährt in pink, ich in rosa

Ca 13km abseits der main road befindet sich der Wasserfall Mae Ya.

Mae Ya Wasserfall

Hier kamen wir erst bei Dämmerung an und wir waren die einzigen. Da wir beide eine SIM-Karte mit Internet bei unserer Ankunft gekauft hatten, haben wir uns eine Unterkunft in der Nähe gebucht.

Übernachtet haben wir im Bansuan Inthanon Eco Resort in Chom Thong. Gebucht über booking.com für THB 490.00. Ist okay für den Preis und für eine Nacht.

Dort ganz in der Nähe befinden sich lokale Restaurants und wir trafen auf eines mit einem „all-you-can-eat“ Angebot, für THB 160.00 pro Nase.

Dinner vorher

Das Wasser um das Fleisch herum ist eigentlich dazu da, um sich ein Süppchen zu kochen. Bei uns lief einfach nur das Fett rein und es war etwas umständlich, die Portiönchen in Schach zu halten, damit sie nicht „abstürzen“. Aber das mit dem Süppchen haben wir danach herausgefunden. Man muss ja erstmal schauen wie das alles so funktioniert 😊

Dinner nachher

War ein interessantes Dinner 😊

Pro Person Eintritt kostet der Doi Inthanon Nationalpark THB 300.00 und pro Moped kommen abermals THB 20.00 hinzu.

Am nächsten Tag fuhren wir weiter, mit kurzem Stop am Wachirathan Wasserfall.

Dann kam kurz darauf ein weiterer Wasserfall:

Sirithan Wasserfall

Unterwegs gibt es noch einen lokalen Markt, dort haben wir auch noch einen kurzen Stop gemacht:


Und es wurde immer frischer. Ein paar wenige Touristen waren nur mit Flip Flops, Shorts und T-Shirt bekleidet. Definitiv wird man bei 8 Grad Celsius mit diesem Outfit frieren…

Der Gipfel an sich ist nicht so spektakulär:

Der „Gipfel“ des Doi Inthanon


Etwas unterhalb zahlt man THB 20.00 Eintritt und kann dann zu den schönen Chedis fahren.

Bei Sonnenaufgang lässt es sich dort wunderschöne Fotos machen. Bei uns war es leider etwas wolkig.

Wir fuhren wieder die Bergstrasse hinunter und es wurde merklich wärmer.

Da wir nicht den gleichen Weg wieder zurück fahren wollten, entschieden wir uns über Mae Win zu fahren.

Wunderschöne Ausblicke entlang der Strecke

Die Distanz haben wir etwas unterschätzt, der Sprit ging langsam zu neige und bei Dunkelheit sahen wir zufällig das Mae Win Guesthouse and Resort. Dort konnten wir zum Glück einchecken und bekamen ein schönes Zimmer für THB 800.00. Schöne Bungalows gibt es ebenfalls. Die Lage ist sehr ruhig, irgendwo im Nirgendwo am Rande des Dschungels und man hört nachts nur das Gejaule der Hunde und Grillenzirpen.


Am nächsten Tag sollte es wieder zurück nach Chiang Mai gehen, doch als wir starten wollten hatte Enno einen Platten am Vorderrad. Schnell hatten wir jemanden gefunden, der diesen reparieren konnte, denn nicht weit von unserem Guesthouse entfernt befand sich eine kleine Werkstatt. Für THB 170.00 gab es einen neuen Schlauch.

Noch schnell aufgetankt und los ging’s.

Tankstelle

Unterwegs trifft man auf Elefanten Camps.

Nun sind wir wieder zurück in Chiang Mai, waren auf dem Nachtmarkt etwas essen und haben uns massieren lassen. Ich hab nur die Fussmassage gewählt, für die Thai Massage bin ich gerade noch zu zerbrechlich hab ich das Gefühl.

Morgen geht es weiter. Unser Ziel befindet sich weiter südlich und ich freu mich sehr drauf ☀️️ Enno möchte unbedingt mit dem Nachtzug fahren. Also gut, lassen wir unsere Flugtickets sausen und steigen in den Nachtzug. Das wird ein Ritt werden, das weiss ich jetzt schon.

Fortsetzung folgt.

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